Bayern

Bau der B15neu

Örtliche Firmen erhöhen den Druck

vor 2 Jahren

Die regionale Wirtschaft bekräftigt ihre Forderung nach einem zügigen Bau der B15neu: Vertreter verschiedener Gremien haben eine Resolution verfasst und sie heute an Dorothee Bär (CSU), Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, übergeben.

Aus Sicht der Vertreter der Industrie- und Handelskammern für Niederbayern, Oberbayern und der Oberpfalz ist die B15 neu eine entscheidende Entwicklungsachse für die ganze Region und dort das derzeit wichtigste Infrastrukturprojekt. Deswegen müsse der Ausbau im aktuellen Bundesverkehrswegeplan die höchste Prioritätsstufe erhalten. Eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung von Rosenheim über Landshut nach Regensburg sei längst überfällig, hieß es zur Begründung. Werde diese Lücke im Straßennetz endlich geschlossen, ergäben sich neue Entwicklungschancen für die Wirtschaft und in den Gemeinden eine Entlastung vom Durchgangsverkehr.

Bär reagierte aufgeschlossen

Staatssekretärin Dorothee Bär sagte, sie sehe gute Chancen für die Realisierung der B15neu. Die Bundesstraße habe Netzcharakter und man brauche angesichts des steigenden Verkehrs eine Lösung. Derzeit ist der Abschnitt zwischen Ergoldsbach und Essenbach im Bau. Bislang ist noch unklar, wie es mit der umstrittenen, autobahnähnlichen Bundesstraße über Essenbach hinaus weitergeht.

Eine lange Geschichte des Widerstands

Seit Jahrzehnten kämpfen Umweltaktivisten gegen den Bau der B15neu von Landshut Richtung Süden. Es gibt mehr als 30 Bürgerinitiativen aus den Landkreisen Rosenheim, Ebersberg, Erding, Mühldorf und Landshut. Sie wollen, dass ab Essenbach nicht mehr weitergebaut wird.

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