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Ärzte ohne Grenzen

Mindestens vier Tote bei Angriff im Jemen

vor 2 Jahren

Bei einem Angriff auf eine Klinik von Ärzte ohne Grenzen im nördlichen Jemen sind mindestens vier Menschen getötet worden. Zehn weitere wurden verletzt, unter ihnen sind auch zwei Mitarbeiter der Hilfsorganisation. Sie schweben in Lebensgefahr.

Nachdem eine Rakete die Klinik getroffen hatte, stürzten mehrere Gebäude ein. Unter den Trümmern liegen noch Menschen, die Zahl der Opfer dürfte also weiter steigen. Laut Ärzte ohne Grenzen ist unklar, ob das Geschoss von einem Jet der arabischen Militärallianz oder vom Boden abgefeuert wurde. Es sei der dritte Angriff auf eine Einrichtung der Ärzte-Organisation in dem Land binnen drei Monaten.

Im bitterarmen Jemen tobt seit Monaten ein Bürgerkrieg. Huthi-Rebellen haben große Teile des Landes unter Kontrolle gebracht. Die Aufständischen kämpfen gegen Anhänger von Präsident Rabbo Mansur Hadi. Seit März bombardiert zudem eine von Saudi-Arabien geführte Koalition die Rebellen und deren Verbündete aus der Luft.

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